Es gibt einige Risikofaktoren, die die Entstehung von Demenz begünstigen!
Entscheidend ist deshalb, den eigenen Lebensstil anzupassen.

Wussten Sie, dass

  • eingeschränkte Hörfähigkeit (vor allem im Alter von 45 bis 65) ein besonders großes Risiko darstellt?
  • Bluthochdruck (> 140 systolisch) im mittleren Alter das Demenzrisiko um 60% erhöht?
  • Übergewicht und Diabetes mellitus das Risiko zu erkranken, um 60% steigert?
  • Rauchen im Alter über 65 ein entscheidender Demenzfaktor ist?
  • übermäßiger Alkoholkonsum das Demenzrisiko um etwa 20% erhöht?
  • körperliche Inaktivität ein 40% erhöhtes Risiko zu erkranken, birgt?
  • ein Schädel-Hirn-Trauma in der Vorgeschichte das Demenzrisiko verdoppelt? Wenn dies mit Bewusstlosigkeit gekoppelt ist oder es zu wiederholten Traumen kommt (z.B. durch Boxen, Köpfeln beim Fußball), die Wahrscheinlichkeit sogar vervierfacht?
  • chronisch gestörter Schlaf ein Risiko darstellt?
Gesundheits-, gesellschaftspolitische Maßnahmen sind gefragt, um dies zu unterstützen!

Hätten Sie vermutet, dass

  • (Schul-)Bildung einen großen Einfluss auf die spätere Demenzwahrscheinlichkeit hat?
  • Soziale Isolation das Risiko, an Demenz zu erkranken, um 60% erhöht?
  • Depression und psychischer Stress das Demenzrisiko sogar zu verdoppeln scheinen?
  • Luftverschmutzung (vor allem Feinstaub und Stickoxide) eine wesentliche Rolle spielt?
„Der Aufbau von geistigen, emotionalen, sozialkommunikativen, alltagspraktischen und körperlichen Ressourcen trägt dazu bei, dass im Falle einer eingetretenen Erkrankung die Krankheitssymptome (zum Teil: deutlich) später eintreten als ohne derartigen Ressourcenaufbau“       Prof. Kruse: „Der Demenzkranke als Mitmensch“

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