Die Erkrankung beginnt anfangs meist schleichend, führt jedoch langfristig dazu, dass Erkrankte Alltagsanforderungen nicht mehr selbstständig bewältigen können und auch auf pflegerische Unterstützung und Versorgung angewiesen sind.
Demenz ist keine Alterserscheinung!
Hinweise dafür können sein:
- Einbußen in der Aufmerksamkeit und im Auffassungsvermögen
- reduziertes Erinnerungs- und Denkvermögen
- Überforderung bei gewohnten Alltagssituationen
- Seh- und Sprachstörungen
- Orientierungsverlust
- Änderung des Sozialverhaltens bis hin zur völligen Isolation
- Schwierigkeiten sozialen Normen gerecht zu werden
- Veränderung der Persönlichkeit
- Bewegungseinschränkungen
- Harn- und Stuhlinkontinenz
Wichtig ist, stets zu bedenken, dass jeder Krankheitsverlauf anders und individuell ist, es sich lohnt genau hinzusehen und frühzeitig Hilfe einzuholen.
Demenz ist eine chronisch verlaufende Erkrankung.
Demenz verändert das gesamte Leben:
- die soziale Teilhabe wird schwieriger
- die Fähigkeit der Gestaltung des eigenen Lebens (Wohnen, Mobilität, Energie, Bankgeschäfte, Einkaufen,…) geht langfristig verloren
- ein „normales“ Leben, das gesellschaftlichen Regeln folgt, ist auf Dauer nicht umsetzbar
- die Rechtsfähigkeit (Vorsorgevollmacht) ist mit Fortschreiten der Erkrankung nicht mehr gegeben
„Somit erschüttert eine Demenzerkrankung das ganze Sein des Menschen – seine Wahrnehmung, sein Verhalten und sein Erleben.“ (Deutsches Gesundheitsministerium)