Veränderungen im Gehirn
Die Veränderungen im Gehirn können eine erhöhte Sensibilität mit einem veränderten psychischen Erleben oder Verhalten bewirken, wie etwa Apathie, Depression, Aggression, oder Halluzinationen. Diese Symptome können durch ungünstige Kommunikation, Umgebungsveränderungen oder auch neu auftretende körperliche Symptome (z. B. Schmerzen) ausgelöst werden.
Es für Betroffene, aber auch für Angehörige, wichtig, für ein angepasstes medizinisches Netzwerk zu sorgen, um während aller Phasen der Demenzerkrankung gut begleitet zu sein. Es gibt vielfältige medizinische Angebote über die Medikation hinaus, die helfen, möglichst viel Lebensqualität zu haben.
- In der Steiermark bieten 18 „demenzfreundliche Apotheken“ besondere Beratung und Betreuung. Eine Übersicht finden Sie hier.
- Diätolog/innen helfen dabei, individuell angepasste Kost einzusetzen. Durch die Beeinträchtigung des Hungergefühls sowie des Geschmackssinns und einer veränderten Wertigkeit der Nahrungsaufnahme ist eine Mangelernährung oftmals Begleiter der Demenz. Mehr Informationen finden Sie hier. Klicken Sie am besten Hausbesuche an.
- Ergotherapie kann helfen, den Alltag komfortabler zu gestalten und Aufgaben leichter zu bewältigen. Aktivitäten, Beratung und Umweltanpassungen werden in der Therapie gezielt eingesetzt. Mehr Informationen finden Sie hier. Wählen Sie am besten Fachbereich Geriatrie.
- Kunsttherapie kann dazu beitragen, sich auszudrücken, die eigenen Fähigkeiten zu stärken und ein positives Lebensgefühl fördern. Weitere Informationen finden Sie hier.
- Logopädie unterstützt Betroffene dabei, ihre kommunikativen Fähigkeiten einzusetzen, um mit der Umwelt in Kontakt zu bleiben und verstanden zu werden. Außerdem ist sie ein wesentlicher Baustein, wenn es um den Erhalt der Ernährungssituation geht, da Schluckstörungen oft eine belastende und gefährliche Begleiterscheinung der Demenz sind. Mehr Informationen finden Sie hier. Geben Sie den Suchbegriff Demenz ein.
- MobiRem – Mobile Remobilisation zu Hause bietet nach einer akuten Erkrankung, einer Operation oder einem Unfall von älteren Patient/innen multiprofessionelle Unterstützung an, um den Alltag wieder selbständiger gestalten zu können. Weitere Informationen finden Sie hier.
- Musik zu hören oder selbst zu musizieren fördert Lebensfreude, Motivation und motorische Fähigkeiten. Musiktherapie kann bei Demenz helfen, Kommunikation und motorische Fähigkeiten zu fördern bzw. zu erhalten. Weitere Informationen finden Sie hier und hier.
- Auch motorische Fähigkeiten können bei Demenz aufgrund der eingeschränkten kognitiven Leistung leiden. Mögliche Folgen sind Stürze, Verletzungen oder gar eine völlige Immobilität. Für die Aufrechterhaltung der Mobilität und Aktivität ist eine physiotherapeutische Begleitung zielführend. Mehr Informationen finden Sie hier. Wählen Sie am besten im Fachbereich Innere Medizin (Geriatrie).